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Rückblick
Friday, 29. December 2006

Auf dem Weg zur Age-Group VelobestzeitKaum eine Zeitung oder ein Magazin, das diese Tage nicht die wichtigsten Ereignisse des vergangenen Jahres Revue passieren lässt und eine Prognose für das kommende Jahr wagt. Da es in meinem Blog zur Zeit aus sportlicher Sicht, ausser neuen Bestleistungen im Weihnachtsguetzliessen, nicht viel zu berichten gibt, schreibe ich an dieser Stelle einen kurzen Jahresrückblicke und, soweit überhaupt möglich, einen Ausblick auf die kommende Saison. Nach den beiden letzten Jahren, die von der Planung (und den Ergebnissen) her recht identisch waren, wird im 2007 einiges anders werden. Aber erst mal wie angekündigt, ein Rückblick aufs 2006. Da ich bereits im 2005 in Hawaii meine Age-Group gewonnen hatte, brauchte ich mir punkto Qualifikation keine Gedanken zu machen und startete eher spät in die Saison. Ohne gross vorbereitet zu sein, sprang ich Anfang Juli als Ersatzfahrer bei der Schweizermeisterschaft im Mannschaftszeitfahren ein.

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Titel verteidigt!
Monday, 23. October 2006
Palani RoadSo froh eine Finishline zu erreichen wie gestern war ich in meinem Leben noch nie! Im Vergleich zum letzten Jahr habe ich heuer nur einen mittelmässigen Tag mit nicht speziell guten Beinen eingezogen. Der erste Lapsus passierte mir bereits im Schwimmen, wo ich bis nach dem Wendepunkt gar nicht so schlecht unterwegs war, anschliessend im Geprügel bei der zweiten Wendepunktboje meine Gruppe verlor und in einer anderen Gruppe noch ca. 800 Meter nach Kurs und dann viel zu weit nach links abdriftete. Bis ich dies bemerkte (bei dem Wellengang auch gar nicht so einfach) und den Kurs korrigierte war ein einigermassen vernünftiger Swimsplit bereits Geschichte. Und nun stand mir das bevor, was ich eigentlich vermeiden wollte: weit hinten zum Wasser auszusteigen und auf dem Velo viele Leute überholen zu müssen.
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Prerace
Saturday, 21. October 2006
BikeNun ist es mal wieder soweit, der Vorabend eines grossen Rennens. Die letzten Tage galten ganz der Erholung und der Optimierung. Obwohl ich mir jeweils vornehme, möglichst wenig zu unternehmen und viel zu ruhen, ist die Vorwettkampfwoche doch immer gespickt mit Events, die man fast nicht verpassen darf. Am Dienstag ist die traditionelle Nationenparade entlang dem Ali'i Drive. Dies ist eine der einzigen Möglichkeiten, eine grössere Zahl von Athleten zu treffen. Die Parade endet im offiziellen Village, das an diesem Zeitpunkt eröffnet wird. Sowohl der Materialfreak wie auch der Give-away Junkie wurden dieses Jahr eher enttäuscht. Zugenommen hat einzig der Ironmanstore, wo mittlerweile sogar Babyjogger mit dem M-Dot Logo erhältlich sind.
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Aloha
Tuesday, 17. October 2006
Best Coffee in TownAm Donnerstag war es endlich soweit: die Reise nach Kona stand an. Am Flughafen von LA erwartete mich der übliche Gepäckärger. Seit dem die amerikanischen Fluggesellschaften die Gewichtslimiten von zwei Mal 32 auf 2 Mal 23 Kilogramm reduziert haben, kommt man mit einem Velo (und dem restlichen Plunder wie Wettkampflaufräder, Pumpe, Powerfood, etc) im Gepäcke in Schwierigkeiten. Nach ein paar ernsten Worten musste ich wenigstens für mein zweites Gepäckstück nicht auch noch einen Zuschlag bezahlen. Nach einer zweistündigen Verspätung startete der Flieger dann endlich Richtung Kona. Irgendwie hatte ich das Gefühl, dass die Flugzeugsitze und der Platz darumherum immer kleiner werden. Am Freitag erwartete uns beim ersten Bummel nach Kona schon die erste Überraschung: es regnete wie aus Kübeln und von der Sonne war nichts zu sehen. Offenbar spielte auch schon in den Tagen zuvor das Wetter verrückt. Auf der Heimfahrt begegneten uns mehrere klatschnasse Velofahrer. Auf Hawaii im strömenden Regen Rad zu fahren, damit hatte ich nun wirklich nicht gerechnet.
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Beginn Tapering
Wednesday, 11. October 2006
EncinitasIt's Time to say goodbye (to Encinitas). Plötzlich sind die drei Wochen Vorbereitung in Kalifornien vorbei und es ist wieder einmal an der Zeit die Koffer zu packen. Wenn die Destination Kona heisst, ist bei mir die Vorfreude jeweils gross. Der Workload ist vollbracht und nun ist es an der Zeit, die müden Beine hochzulagern und die Tapering- und Erholungsphase einzuleiten. In der zweiten Hälfte des Trainingslagers habe ich noch zwei Schlüsseltrainings über sechs bzw. über sieben Stunden gemacht. Beide waren Kombinationstrainings mit Velo und Laufen. Um die Form zu testen mache ich jeweils ein Kombitraining Velo-Lauf-Velo-Lauf. So sehe ich, wie es sich anfühlt mit müden Beinen nach mehreren Stunden noch unterwegs zu sein. Am vergangenen Wochenende standen noch eine längere Veloausfahrt und am Sonntag der Sunday-Run auf dem Programm.     
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