| Noch 100 Tage |
| Tuesday, 30. June 2009 | |
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Noch 100 Tage bis zum Ironman Hawaii. So war am Wochenende wieder einmal eine Standortbestimmung angesagt. Was eignet sich da besser als ein Wettkampf wie den Spiezathlon, den ich bereits einige Male bestritten habe. Mich interessierte vor allem die Leistung in den drei Einzeldisziplinen im Vergleich zu den beiden Vorjahre. Im 2007 bin ich im Frühjahr in Rapperswil gestartet und letztes Jahr hatte ich bereits den Ironman Arizona hinter mir. Also beide Jahre zeichneten sich durch ein trainingsintensives Frühjahr aus. Dieses Jahr steht unter komplett anderen Vorzeichen.
Mit der Hawaiiquali bereits in der Tasche, konnte ich das Trainingsjahr ruhig angehen lassen, respektive war ich aus zeitlichen Gründen gezwungen, deutlich kürzer zu treten. So hat es bis jetzt noch nicht manche Woche mit über zehn Trainingsstunden gegeben. Um so mehr war ich gespannt, wie viel Zeit ich auf die Referenzwerte der Vorjahre verlieren würde. Als Triathlet mit eher bescheidenem Schwimmtalent, wurden am Wettkampftag meine momentanen Schwimmdefizite gnadenlos aufgedeckt. Mit entsprechendem Rückstand wechselte ich aufs Velo, wo sich die fehlenden Trainingskilometer nicht ganz so deutlich abzeichneten. Die Velozeiten wurden durch den Teamwettkampf merklich verzerrt. Am Wendepunkt war hinter mir noch ein grosses Loch und in der Wechselzone kamen dicht hinter mir 8 Athleten geschlossen vom der Velostrecke zurück. Und das obwohl mir die zweite Hälfte sicher besser liegt als die erste. Nun musste ich also mit einer Horde Athleten gleichzeitig auf die Laufstrecke, die sich auf den letzten Kilometern im Windschatten schön ausgeruht hatten. Es stellte sich aber bald heraus, dass trotz Darfting keiner mehr richtig schnell laufen konnte und so lief ich, an der gleichen Position an der ich vom Velo stieg, als Vierter ins Ziel.
2009 2:00.26,0 22.10 1:01.45 36.29 2008 1:59.06,6 20.55 1:02.03 36.07 2007 1:57.30,6 21.11 1:00.52 35.26
Die Schlussbilanz ist ganz zufriedenstellend. Trotz deutlich reduziertem Trainingsumfang, bin ich nicht so weit von den Leistungen der Vorjahre entfernt. Jetzt kommt die Zeit, wo mir wieder deutlich mehr Trainingszeit zur Verfügung steht. Da war das Wochenende eine prima Standortbestimmung und ein idealer Ausgangspunkt, um mit der fokussierten Hawaiivorbereitung zu beginnen.
Kürzlich kam bei mir noch der Weihnachtsmann von SCOTT vorbei und brachte die Augen des Materialfreaks tüchtig zum leuchten. Wie ich mein Hawaiibike konfiguriere und welche Gadgets ich verbaue, verrate ich aber zu einem späteren Zeitpunkt…
See you
Serge |
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