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Friday, 16. October 2009 |
 Das war am Samstag nicht ganz der Tag, wie ich erhofft hatte einen zu erwischen. Beim Schwimmen fühlte ich mich noch ganz in Ordnung. Wie es im Profifeld halt Usus ist, wird nach dem Startschuss unglaublich hart angeschwommen und ab der Hälfte stark nachgelassen. Und wenn man einmal in einer Gruppe drin ist, bleibt man dort (ausser man schwimmt allen davon… ). So schwamm ich beim Start mit und nach gut 400 Metern wurde das Tempo auch schon angenehmer. Bis zum Wendepunkt war das Tempo der Gruppe auch noch voll in Ordnung. Nach einem Nahkampf mit anschliessendem Zwischensprint bei der zweiten Wendeboje wurde aus Schwimmen immer mehr Baden. Kann sein, dass die Strömung auf dem Weg zurück stärker war und vorne mehr gearbeitet werden musste, auf alle Fälle war die für mich sonst eher zähe zweite Hälfte recht easy und erholsam, dafür die Schwimmzeit auch nicht sonderlich schnell. Guten Mutes fasste ich mein Bike in der Wechselzone und machte mich auf die Aufholjagd. |
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Friday, 9. October 2009 |
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Noch zehn Stunden bis zum Start. Ich werde versuchen einige davon zu schlafen, was nicht immer einfach ist. Bis jetzt hat alles wie geplant geklappt und ich bin bereit für den Tag X.
Ich bin mit der Startnummer 169 am Start. Hier können meine Zwischenzeiten verfolgt werden. Auf ironman.com gibt es eine Liveübertragung, News und aktuelle Bilder. Geniesst das Rennen aus der Ferne, drückt die Daumen und leidet ein wenig mit. See you Serge.
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Wednesday, 7. October 2009 |
 Vor einer Woche habe ich meine Familie in LA getroffen. Nach einer Nacht im Flughafenhotel sind wir dann nach Kona geflogen, wo wir mit Verspätung und ohne Gepäck angekommen sind. So kam ich am Freitag zu einem eher unfreiwilligen „fast“ Ruhetag. Zum Glück wurde das Gepäck am Nachmittag nach Hause geliefert und so kam ich gegen Abend noch zu einem kurzen Abstecher im Konapool. Am Samstag stand eine Ausfahrt mit Ronnie und Stefan nach Hawi auf dem Programm. Viel Wind und Sonne begleitete uns den ganzen Tag. Genau so muss Radfahren auf Hawaii sein. Ansonsten habe ich noch mein Velo bei Oliver in der CycleStation pimpen lassen. Jetzt sollte eigentlich nichts mehr schiefgehen.
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Tuesday, 29. September 2009 |
 Der Start in die zweite Woche war eher harzig. Ich bin mir die tiefen Sportmassagen nicht mehr so gewohnt und so fühlten sich meine Arme und Beine am Montag an wie aus Gummi. Irgendwie knorzte ich mich durch die drei Trainingseinheiten und am folgenden Tag war das gewohnt gute Gefühl wieder zurück. Am Mittwoch machten wir mit Chris einen längeren Trailrun. Das berghoch und vor allem das bergablaufen ist nicht so mein Metier. Entsprechend fühlten sich meine Beine nach dem schnellen Finish auch an. Aber die Laufstrecke in Kona ist auch nicht ganz flach und mit der einen oder anderen deftigen Steigung gespickt. |
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Tuesday, 22. September 2009 |
 Die erste „richtige“ Trainingswoche ist bereits vorüber. Die ersten paar Tage richtig locker anzugehen, hat sich ausgezahlt. Nach dem Jetlag musste ich mich vor allem an die Backofentemperaturen hier im Inland gewöhnen. Meist fahren wir mit den Bikes am Morgen früh direkt an die Küste und dann von Malibu nach Süden in Richtung Santa Monica. An der Küste ist es meistens immer schön kühl, d.h. mittlerweile fühlen sich 25°C schon frisch an. Kaum biegen wir in einen Canyon Richtung Inland ein, steigen die Temperaturen bis auf 45°C an. Viel trinken und ab und zu eine Salztablette hilft ganz gut gegen die Hitze. Umso mehr freuen wir uns auf die tägliche Schwimmration am Nachmittag im kühlen Pool. |
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